Aikido

Aikido ist eine relativ junge Kampfkunst, die in den 30er und 40er Jahren von Morihei Ueshiba in Japan entwickelt wurde. Als Grundlage dienten die Budo Künste, die von den japanischen Samurais ausgeübt wurden. Neben dem Prinzip der leeren Hände wird auch der Umgang mit einigen Waffen trainiert. Beim Aikido geht es nicht darum einen Gegner zu besiegen sondern ihn so zu führen, dass er seine feindliche Gesinnung aufgibt.

Ein Angriff endet durch einen Wurf oder eine Festhaltung.

Bisweilen wird Aikido auch als bewegte Meditation bezeichnet. Die Fähigkeit, sich imaginäre Linien und Richtungen vorzustellen ist von zentraler Bedeutung und wird durch regelmässiges Aikido-Üben entwickelt. Anstatt uns auf „richtiges tun“ zu fixieren, lernen wir unsere Bewegungen mental zu klären um dies dann körperlich zu erfahren. Dadurch erlauben wir uns klar  effektiv „bewegen zu lassen“.

Das Verständnis von Bewegung, der eigenen Anatomie und von Beziehung wächst durch intensives Praktizieren von Aikido. Neben diversen Techniken, die einen Angriff neutralisieren, werden Atemübungen, Konzentrationsübungen, das Fallen und das Rollen gelehrt und geübt.

Die Prinzipien der F.M. Alexander-Technik können im Aikido sehr anschaulich angewendet werden. Somit eignet sich diese Kampfkunst sehr gut, um die in der Alexander-Technik erworbenen Werkzeuge anzuwenden und besser verstehen zu lernen.

Aikido ist eine wunderbare Ergänzung zum Üben mit dem Musikinstrument.  Fähigkeiten die für Musiker wichtig sind werden erweitert  und bieten dem fortgeschrittenen Aikidoka viele Mittel, den eigenen Instrumentalunterricht lebendiger zu gestalten.

Ich unterrichte in der Regel jeweils dienstags im Aikikai Basel.

www.aikikaibs.ch

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